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Antwort auf: zum rilke gedicht

#11596
Andrea Anglhuber
Teilnehmer

Liebe Evelyne, liebe Christine,

ich lese gerade eure beiden Beiträge und bin sehr berührt davon. Danke für euer teilen! Ich kenne auch die ganze Palette. Es geht so schnell (und oftmals merke ich es in dem Moment gar nicht), dass mein Geist sich alles mögliche ausmalt und ein Bild der Zukunft zeichnet. Dieses Bild kann so stark sein, dass ich dann im tatsächlichen Erleben Dinge abwerte, ausblende… die mich schmerzen würden und nicht in dieses Bild passen. Das geht eine gewisse Zeit „gut“, aber nicht auf Dauer. Das Ausblenden, und mich gegen diesen Schmerz zu stemmen, kostet mich viel Kraft.

Und ich habe auch schon erlebt, wie viel innerer Raum, Frieden und Freiheit sich in mir entfaltet, wenn ich zulassen kann, dass Dinge passieren, die mir sehr weh tun. Wenn ich den Schmerz erlaube, ihn „sein“ lasse, da sein lasse. In dem Schmerz habe ich auch schon viel Liebe gefühlt.

„Das Leben lebt mich …“ schöne Zeilen von dir, Eveline!

Danke für die gemeinsame Reise,
Andrea