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Antwort auf: Frage an Nicole

#10083
Nicole Baden
Verwalter

Hallo Jan,
Ja, klar. Ich habe davon gesprochen, dass die Praxis Früchte tragen kann, wenn wir
1. Die Praxis anwenden. Einfach machen. Immer mal wieder. Wiederholung ist das Zauberwort.
2. Geduldig sind. „Warten ohne zu warten“. Wenn du magst: Der Weg ist das Ziel. Oder etwas „zen-iger“ (und nur scheinbar komplizierter, dafür aber treffender) könnte man sagen:
Der Weg ist der Weg und das Ziel ist das Ziel, aber ohne Ziel ist der Weg nicht der Weg und ohne Weg ist das Ziel nicht das Ziel. Das ist Geduld.
3. Konsequenz. Das ist ein unangenehmer Punkt, manchmal. Aber notwendig. Wenn wir praktizieren, dann werden wir uns entlang der Praxis verändern. Und das hat Konsequenzen. Manche davon sind uns sehr willkommen, natürlich. Aber andere sind Nebenwirkungen, die uns nicht gefallen. Vielleicht erkennen wir Muster an uns, die unsere Praxis blockieren. Konsequent zu sein bedeutet, bereit zu sein, sich auf diese Veränderungen einzulassen. In der Konsequenz stellen wir Erkenntnis (unsere eigene Erkenntnis und eine Erkenntnis, in der es darum geht, wie Mitgefühl und Weisheit funktionieren) über unsere Vorlieben und Abneigungen, über unsere Gewohnheiten und manchmal auch über unsere psychologischen Bedürfnisse. Aber es ist an uns, diese Entscheidungen so zu treffen, dass sie im tieferen Sinne gut für uns sind.